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bindurchbringen unb einem Herzen, bas für ihn ſchlug, eine wohlthuende Sicherheit einfloͤßen wuͤrde.
Ich lachte uͤber ſeinen Kunſtgriff und fragte ihn, wie ſich denn die ſo eben geſchilderte Sitte mit der ſpaniſchen Eiferſucht vertruͤge„Der ſpaniſche Ehemann,““ erwiederte er,„ich meine darunter nämlich, um mich des herkoͤmmlichen Ausbrucks zu bedienen, denjenigen, der dieſen Namen fuͤhrt, d. h. den Ehemann der Landguͤter und der Litel, dieſer Mann iſt bei uns nicht das, wofuͤr man ihn jenſeits der Pyrenaͤen zu halten ſcheint. Freilich werdet ihr finden, daß alle Fenſter mit Eiſengittern, alle Haus⸗ thuͤren mit einem engen Pfoͤrtchen verſehen ſind, das ſich euch blos dann oͤffnet, wenn ihr dem euch zuge⸗ rufenen Wer da? der vorſichtigen Duenna durch ein Gente de Paz*) geantwortet habt. Allein dieſe Schutzwehren ſind nicht um der ehelichen Treue willen errichtet, ſondern eine ganz andere Furcht hat ſie veranlaßt und haͤlt ſie aufrecht in einem Lande, wo die Leidenſchaften feurig, der Haß ewigwaͤhrend, der Groll unverſoͤhnlich, und die Verbrechen unge⸗ ſtraft ſind. Es muß wohl jedes Haus eine kleine Feſtung ſein, wenn jeder blos fuͤr die Vertheidigung Gottes, aber nicht fuͤr den Schutz der Menſchen Wache haͤlt, wenn die Kerker blos füͤr Manner von Geiſt vorhanden ſind, und die Polizei blos fuͤr recht⸗ ſchaffene Leute da iſt. Wenn freilich in unſerer Halb⸗ inſel die Eiferſucht einmal ſich an dem haͤuslichen
*) Gut Freund!


