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naͤmlich die gegenſeitigen Adelstitel und Veſitzungen von Grundeigenthum auf, und wenn deren Zuſtim⸗ mung gewiß iſt, wenn zwiſchen den beiderſeitigen Ahnen eine Uebereinſtimmung der Gemuͤthsart, zwi⸗ ſchen den Majoraten eine liebevolle Sympathie ſtatt⸗ findet, wenn der gegenſeitige Hidalgo⸗ oder Gran⸗ dezzarang vom Himmel fuͤr einander geſchaffen zu ſein ſcheint, dann weiht ſofort die Hand des Notars und die des Prieſters den gluͤckſeligen Bund ein⸗ Sobald dieſer ſchuldige Zoll unſeren Ahnen entrichtet iſt, um ihnen eine Nachkommenſchaft zu ſichern, dann kommt das Herz hinterdrein, und verlangt ebenfalls bedacht und verſorgt zu werden. Das findet man denn ganz in der Ordnung, und man ſchließt ſofort die zweite Vermaͤhlung, naͤmlich die des Gefuͤhls⸗ Dieſe leztere, die eben ſo heilig, weil ſie freiwillig, und die vielleicht eben ſo lieb und werth iſt, weil ſie ſo verſtohlen und heimlich iſt, die von den Menſchen geachtet, obwohl von Gott nicht eingeſegnet wird, dieſe leztere umfaßt oft den ganzen Kreis des Da⸗ ſeins. Glaubet nun, theurer Freund, daß ich ent⸗ ſchloſſen bin, beide zu vereinigen. Wehe dem, der da denken koͤnnte, daß der Altar eine Klippe ſei, an welcher die Liebe ſtranden muͤſſe! Nein, im Gegen⸗ theil, es giebt keine wahrhafte Liebe, die nicht vom Geſetz erlaubt wird.“ Der Ton und die Stimme, womit er dieſen Satz ausſprach, ließen mich bald merken, daß Don Carlos dies nicht blos fuͤr mich zum Angehoͤr ſagte. Er ſchien naͤmlich zu hoffen, daß ſeine Stimme durch die duͤnnen Scheidewaͤnde


