Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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ſtehe, einem Manne, der in der ganzen Gegend mit Entſetzen betrachtet und verabſcheut werde, und der, nach der allgemeinen Sage, mit einem Vatermorde befleckt ſei. Don Carlos erwiederte lachend: Hoͤchſtwahrſcheinlich bin ich derjenige Spanier, der ihm dieſen boͤſen Ruf zugezogen hat. Denn als ich zum erſtenmal dies Gebirge durchſtreifte, kam ich unter andern auch zu der Einſiedelei, wo ich Fray Pablo antraf, und als man mich nachher unten in der Gegend fragte, was mir da oben merk⸗ wuͤrdiges aufgeſtoßen, ſo antwortete ich: Ein Mann, der ſeinen Vater umgebracht hat! Man wird ſich nun wohl gehuͤtet haben, dieſe Frevel⸗ that auf Rechnung des frommen Einſiedlers zu ſchreiben. Ich wußte uͤbrigens damals noch nicht, daß dieſe ſteilen Hoͤhen außer ihm noch einen an⸗ dern Bewohner haͤtten, und ich wuͤrde es noch in dieſem Augenblicke nicht wiſſen, wenn mir es nicht Antonio dieſen Morgen geſagt haͤtte. Nunmehr kann ich blos das eine nicht begreifen, daß naͤm⸗ lich Fray Pablo euch nicht den großen Verbrecher, den Vaterlandsfeind, genannt hat, der mit ihm dieſen Verbannungsort theilt. Er kennt ihn ſo gut wie ich. E

Waͤhrend ich Don Carlos eine Schilderung von der zerſtoͤrenden Wirkung machte, welche das Ungluͤck auf den Verſtand und auf die Gedaͤcht⸗ nißkraft des Einſiedlers hervorgebracht hatte, er⸗ reichte ich das Dorf, und wir langten in dem Hauſe der Frau Hiriart an. Ich gieng gerades