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der unterzugehen, fuͤhlte ich mich ſo einſam und al⸗ lein, wie nur ein wahrhaft verliebtes Herz ſich fuͤh⸗ len kann. Enblich erinnerte ich mich, daß ich ja blos darum in dieſe Gegend gekommen ſei, um mei⸗ nen Freund, den Galeerenſklaben zu beſuchen, und ich, der ich ſonſt in allem ſo bedenklich war, mir aber jezt aus nichts mehr etwas mache, eilte ohne Fuͤhrer auf dieſen Fußſteigen entlang, die ich nur erſt ein einzigesmal in meinem Leben und zwar vor einigen Jahren betreten hatte. Nachdem ich eine ewige Strecke ſo fortgegangen, fieng ich endlich an zu glauben, daß ich wohl am Ende noch den weißen Baͤren zum Fraße werben wuͤrde; da entdeckte ich ſo eben die Einſiedelei, worin ich fruher Fray Pablo geſehen. Ich kam daher und wollte ihn bitten, mich auf ben rechten Weg zu weiſen. Da ich euch nun aber wiedergefunden, ſo iſt alles gut und ſchoͤn. Wir wollen nun gemeinſchaftlich den Galeerenſtlaven beſuchen. Da ihr, wie ihr mir erzaͤhltet, ſeine Wohnung wiſſet, ſo erwarte ich von eurer Freund⸗ ſchaft Ich ſtellte ihm indeß vor, daß ich, eben ſo wie er, hier fremd und ja blos zweimal erſt auf den Hoͤhen des Atzulat geweſen ſei, und daß ich folglich mich ſo gut wie er hier oben verirren koͤnnte, zugleich ſchlug ich ihm vor, mit mir bis zu Tages Anbruch nach dem Wirthshauſe zuruͤckzukehren. Er nahm meinen Vorſchlag an, und ſo ſtiegen wir denn von der Einſiedelei in das Thal von Ainhoa hinab. Unterweges fragte ich meinen neuen Freund, in wel⸗ cher Beziehung er denn mit dem Galeerenfluͤchtling


