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entfernte. Jezt erhob ein Offizier ſeinen Degen⸗ und ſogleich erſcholl ein toͤdtlicher Knall auf der Ebene. Die Ungluͤcklichen, die noch immer auf die frommen Ermunterungen des Prieſters horchten, bedurften derſelben bereits nicht mehr, und ſanken todt zu Boden.“
Fray Pablo ſtockte hier noch einmal, that ſ ich indeß wieder Gewalt an, und ſagte mit ganz veraͤn⸗ derter Stimme:„Ich will nur weiter fortfahren, denn ich habe nicht das Recht, mich irgend einer Abbuͤßung oder Strafe zu entziehen.“
„„Matea ſetzte mich durch die heftige Gemůthsbe⸗ wegung, worin ſie ſich befand, in Erſtaunen. Wir mußten bei dem traurigen Leichenplatze vorbei. Ich ſuchte mein Geſicht hinwegzuwenden, und unwillkuͤhr⸗ lich fielen meine Augen immer wieder auf die Sol⸗ daten, welche bei den blutenden Koͤrpern Wache hiel⸗ ten. Es war, als ließe unſer Mauleſelgeſpann in ſeinem raſchen Trabe nach, um meine Angſt zu ver⸗ laͤngern. Endlich kamen wir oben auf dem unheil⸗ vollen Platze an. Eine Frau kam gus Sevilla her⸗ aus, und eilte dem Schauplatze des Todes zuz ihr Schleier wogte im Winde, ihr Haar flog ungeordnet. Sie ſtuͤrzte durch die Vajonnette hindurch und in den Kreis hinein, wo die Schlachtopfer lagen, und rief: „Wo iſt er? wo iſt er?“ Der Ton ihrer Stimme hallte tief im Innern meiner Seele wieder; mir war, als haͤtte ich dieſe Stimme ſchon fruͤher einmal in den Dagen meines unſchuldigen und glůcklichen Kindesalters vernommen. Neben Jaimes Vater


