Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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258 gen ihn hatte ſie ja keine Rache zu uͤben; ich alfein nur mußte die Fuͤgung des Himmels bewundern, der den Verfolger meiner Familie durch mich dem Henkertode uͤberlieferte. Unter den uͤbrigen Straf⸗ baren ſah ich keinen einzigen, der mit Don Alonſo oder Maria das geringſte gemein gehabt haͤtte. Die Graͤfin war beſtaͤndig mit dem Schickſal dieſer Un⸗ glücklichen in Gedanken beſchäftigt, und berechnete mit einer unſeligen Genauigkeit alle moͤglichen Faͤlle der Zukunft. Ich erinnere mich noch, daß ſie das einemal ſagte:*Wie leicht haͤtte die Markiſin von der Gitana das Geheimniß ihrer Geburt erfahren koͤnnen; allein nun werden ſie dies Myſterium nie⸗ mals ergruͤnden. Ihr allein wiſſet ihre Geſchichte, und euch bindet das Heiligſte, was es fuͤr einen Spanier giebt, was die Gitana ſelber ungeachtet ihres blinden Haſſes ſo lange Zeit heilig geachtet hat, naͤmlich ein Schwur.*Ja, erwiederte ich, »aber mein Vater Sie heftete auf mich ei⸗ nen Blick, deſſen unbeſchreiblichen Ausdruck ich mir nicht zu erklaͤren vermochte. Ich wunderte mich, daß die Eiferſucht und ſogar die Liebe ihr ſo feind⸗ ſelige Bekuͤmmerniſſe einfloßen konnte, und ich fag⸗ te daher mit einer Bitterkeit, von welcher ſie uͤber⸗ raſcht ſchien, zu ihr:Ich wußte bis jezt noch nicht, wie viel Haß in dem Herzen einer Frau Raum hat. Der Augenblick war nahe, wo meine langen Täu⸗ ſchungen anfangen ſollten zu ſchwinden; leider war es nur ſchon zu ſpaͤt. vim WVir reiſten von Cordova ab. Der Himmel