gelegt, die Begebenheiten von 1814 reichten hin, um uns freizuſprechen; doch jezt giebt es fuͤr uns keine Zuflucht mehr! Ju einer Welt, welche die Handlungen der Menſchen blos nach dem Erfolg be⸗ urtheilt, bleibt uns nichts uͤbrig, als uns der Brand⸗ markung fuͤr immer zu unterwerfen. Wenn es in Spanien eine ſtaͤndiſche, eine freie Staatsverfaſſung giebt, dann ſind wir ganz und gar beſiegt und verlo⸗ ren!“ Er ſeußzte, ſchwieg, und ſtutzte ſeine kahle Stirn in ſeine Hand.—„Nein,“ fuhr er dann nach einer Weile fort,„die Vorſehung kann es nicht zugeben, daß die Welt in uns Feinde des eige⸗ nen Vaterlands erblickt, und das Schickſal, das ſeit zwoͤlf Jahren uns vollkommen gerechtfertigt hat, wird nicht auf einmal ſich in unſeren Anklaͤger um⸗ wandeln. Die Konſtitution von Bayonne wuͤrde Spanien vor der blutigen Volksherrſchaft und vor der Ruͤckkehr eines ſo eben erſt entſchwundenen Des⸗ potismus bewahrt haben; vom Throne ausgegan⸗ gen, auf das Princip der drei Zweige der geſetzgeben⸗ den Gewalt gegruͤndet, uns die Wohlthaten der franzoͤſiſchen Revolution zuſichernd, ohne uns die Verbrechen und Greuel derſelben aufzubuͤrden, wuͤrde ſie fur die Monarchie ein neues Zeitalter der Ordnung, der Nationalvertretung, des Gluͤcks und des Ruhms eroͤffnet haben.„ das war alſo unſer Verbrechen! „ Diejenigen, welche uns bekaͤmpft, uns in die Acht erklaͤrt haben, wuͤrden, wenn dieſe rivaliſirende Konſtitution nicht geweſen waͤre, gewiß kein ſolches Utopien auf das Papier hingezeichnet haben. Unſer
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