Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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Dieſer gewaltige Laͤrm verſcheuchte mich wieder aus dem Wirthshauſe. Ich nahm, ungeachtet der anbrechenden Dunkelheit, meinen Weg wieder nach den Hoͤhen zu, und mich duͤnkte, als koͤnnte ich es wohl wagen, bei Fray Pablo noch einen ſpaͤten Abend⸗ beſuch zu machen. Der Einſiedler freute ſich, daß ich an ſeinem Kummer und an ſeiner Einſamkeit ſo vielen Antheil nahm. Ich fand ihn auf der Stufe ſeines Altars in ſinnender Betrachtung ſitzen. Das, was ich ihm von den lezten Begebenheiten Spaniens erzaͤhlt hatte, hatte anfangs wenig Eindruck auf ihn gemacht; indeß waren dennoch meine Worte ihm im Andenken geblieben, und waren durch die Wolken, die ſeinen abgeſtumpften Verſtand umduůͤſter⸗ ten, bis in ſein Gemuͤth gedrungen. Seine Gefuͤhle waren um ſo tiefer, je laͤngere Zeit noͤthig war, um ſie hervorzurufen. Der Ungluͤckliche, der von den Maͤnnern von Cadir zuruͤckgeſtoßen und von der Re⸗ gierung vom Jahre 1814 verbannt worden war, beurtheilte die beiden Partheien, die jezt in ſeinem Vaterlande handgemein waren, gleich feindſelig. Es iſt dies gewoͤhnlich bei den Afranceſados— die uͤbrigens meiſt Menſchen von ſehr gemaͤßigter Den⸗ kungsart ſind— der Fall, daß ſie die Servilen als Liberale und die Liberalen als Servile haſſen.„Ue⸗ ber Spanien herrſcht alſo jezt eine konſtitutionelle Ordnung der Dinge?“ ſagte er zu mir, als er mich wiedererkannte.„Nun, da iſt ja unſere Verdamm⸗ niß in den Augen der Welt vollſtaͤndig! Der Sieg hatte blos den erſten Grund zu unſerer Verurtheilung