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König ſelber legte die Haͤnde der beiden Vermaͤhlten in einander. Auf dem ruhigen und kriegeriſchen Angeſicht Bertrands ſpiegelte ſich die Freude ab, und in der Seele der Donna Ines verdraͤngten ſuͤße Ge⸗ fuͤhle das Grauſen, welches die Gitana darin erweckt hatte. Als der Prieſter die Einſegnungsworte ge⸗ ſprochen hatte, ſagte der Grenadieroffizier:„Ihr ſeht jezt, die Hexen moͤgen ſagen, was ſie wollen, wir gehoͤren wohl und wie ſichs gebuͤhrt, jezt einan⸗ der an.“— Als er noch ſo redete, oͤffneten ſich die Fenſter mit Krachen, und ein Mann, der mit allen Arten von Waffen verſehen und mit einem gro⸗ ßen Sombrero*) mit gelbem Federbuſch bedeckt war, ſtuͤrzte herein, legte ſeine Piſtolen auf Donna Ines an und rief:„Tochter meiner Schweſter, du wirſt eine Juͤdin, du verbindeſt dich mit dem Feinde Gottes und des Koͤnigs„ ſtirb.“— Die Ca⸗ marera ſank in dieſem Augenblick, von einer toͤdtli⸗ chen Kugel getroffen, in die Arme ihres Gatten, den ſie mit Stroͤmen von Blut uͤberſchuͤttete. Waͤhrend der Franzoſe in ſeiner Verzweiflung ſich aus dieſer lezten Umarmung loszuwinden ſuchte, um zur Rache zu ſchreiten, verbreitete der Aragonier mit ſeiner am Riemen umgehangenen Flinte, mit ſeinen Piſtolen am Guͤrtel und ſeiner Axt in der Hand, Tod und Entſetzen um ſich her. Frauen und Maͤdchen ſanken ermordet zu Boden, die Generale und Offiziere deck⸗ ten den Koͤnig und ſtuͤrzten auf den Moͤrder los, und
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