Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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etwas von der ſpaniſchen Frauqueza*) an ſich hatte, gewannen ihn allmaͤhlig. Matea ſuchte die Widerſpenſtigkeit des Hidalgo dadurch zu erweichen, daß ſie ihm vorſtellte, der brave Offizier habe ja in den Thalſchluchten der Somo Sierra ſeiner Ines das Leben gerettet, und da er beſtaͤndig von der Dreue ſprach, die man dem Don Ferdinand ſchuldig ſei, ſo unterrichtete ihn die Graͤfin von einem Brief⸗ wechſel, der zwiſchen Valencay und Madrid ſtatt⸗ finde, und der freilich die hartnaͤckige Ergebenheit des Hauptmanns der Navarreſiſchen Freiwilligen et⸗ was aus der Faſſung brachte.„Wenn,“ ſagte er endlich,„der Herr Offizier da wenigſtens von Adel waͤre!“—„Von Adel?“ erwiederte Bertrand; „mit wem glaubt ihr denn zu ſprechen?“—„Wie? ihr waͤvet alſo—„So ein Bischen!““ er⸗ wiederte der Mann von der Ehrenlegion, indem er mit der Hand nach der Stirn fuhr,„man iſt Ritter des Reichs.“

Dies Wort beſiegte den lezten Viderſtand Gero⸗ nimo's, und er ließ ſich mit zum Altar fuͤhren.

Die Hochzeit ward in der Monchloa, einem Luſt⸗ ſchloſſe, das wenigſtens eine Viertelſtunde vor dem Thor San Vincente lag, gefeiert. Der Koͤnig hatte ſeine Gegenwart verheißen, und da wuͤrde die Hof⸗ etikette ihm nicht erlaubt haben, dieſe Gunſt inner⸗ halb der Ringmauern zu gewaͤhren. Eine Auswahl von glaͤnzender Geſellſchaft fand ſich ein, und dev

*) Freies, ungezwungenes Weſen und Benehmen.