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genwart beehren wuͤrde, und darum fuhr ſie etwas ruhiger fort:„ Ich will gern alles vergeſſen; aber du mußt mir entdecken, wer deine Vertrauten, und welches die Vertrauten der Gitana geweſen ſind. Ich will ſie alle wiſſen, du verſtehſt mich doch,„ alle Dieſe lezten Worte wurden in einem Tone geſprochen, der mich befremdete. Donna Ines erwiederte, daß kein Menſch von der Herkunft der Markiſin das geringſte erfahren habe, blos ihrer Tante habe ſie auf einen furchtbaren Eidſchwur dies Geheimniß anvertraut.„Das Gluͤck des ſtolzen Don Alonſo,“ fugte ſie hinzu,„habe ich gewiß eben ſo wenig gewollt, als Euer Epcellenz.“—„Ich verſtehe dich, Undankbare, du wollteſt blos mein Un⸗ gluͤck. Indeß, Gott ſei Dank, es bleiben alſo nur noch die Zigeunerin, die durch einen Eidſchwur ge⸗ bunden iſt, Don Luis und ihr, Fray Pablo, uͤbrig, dem die Ehre eurer Familie und euer gegebenes Wort ja doch ein ewiges Stillſchweigen auflegen. Ihr ſehet,“ fuͤgte ſie darauf hinzu, indem ſie mir die Hand druckte,„wie viel Unruhe mir der bloße Ge⸗ danke macht, daß durch meine Plauderhaftigkeit der Vater Alonſo's und der eurige irgend in Schande gerathen koͤnnte.“
Unterdeß ward der gluͤckliche Braͤutigam ange⸗ meldet. Das Geſicht des Alcalden uͤberzog ſich mit einer gluͤhenden Roͤthe; indeß der ſchlanke Wuchs und das kriegeriſche Anſehn des Franzoſen uͤberraſch⸗ ten ihn, und die ungeſchliffenen Manieren, die ſol⸗ datiſche Sprache, das ungezwungene Benehmen, das


