Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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50 er wieder Muth, und wagte ſogar, die Abtruͤnnigkeit und die Misheirath ihrer Camarera ihr ſelber beizu⸗ meſſen, als Donna Ines, die von der ploͤtzlichen An⸗ kunft ihres Vaters itr worden war, ſelber herbeigeeilt kam.

Matea hatte ſchleunigſt, um jedes unangenehme Aufſehen zu vermeiden, ihren Leuten ein Zeichen ge⸗ geben, ſich zu entfernen, und Don Geronimo konnte nun dem Unwillen, wovon ſein Herz voll war, un⸗ geſtoͤrt Luft machen. Der unbedeutende Hidalgo fuͤhlte ſich naͤmlich ganz empoͤrt uͤber den Schimpf, der ſeiner Familie durch dieſe Heirath mit einem und ketzeriſchen Franzoſen angethan werde.„O du,“ rief er,„du Tochter eines im Dienſte Don Ferdinands ſtehenden Hauptmanns, zweiundzwanzigſte Nachkoͤmmlingin eines Siegers Karls des Großen, und zugleich Richte Seiner Herr⸗ lichkeit, des Feldmarſchalls Don Donna

Ines verſuchte durch Thraͤnen und Bitten den Ver⸗

dammungsſpruch ihres Vaters zu mildern; allein es gelang ihr blos, den Strom ſeiner Ausrufungen eine Weile zu hemmen, dann fuhr er ſogleich weiter fort:„Was werden deine Ahnen dazu ſagen, was wird dein Oheim dazu ſagen, der hochedle Herr Feldmarſchall Don Bartolomeo von Darroca?“ Hier erblaßte Donna Ines. Die Graͤfin ſtand auf und rief:„Wie? was ſagt ihr da?““—„Ganz gewiß, erwiederte Geronimo, der ſeinen Zorn uͤber ſeiner Eitelkeit vergaß,„Euer Excellenz werden

recht gut wiſſen, daß ich die Ehre habe, der Schwa⸗

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