Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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uͤber ihre Bangigkeit den Sieg davon, und ihre Liebe ſagte ihr, daß ſie am Arme eines Grenadiers von den Pyramiden und von Auſterlitz den Drohungen der Zigeunerin Trotz bieten koͤnne.

Der feierliche Tag brach endlich an. Die Ca⸗ marera war beſchaͤftigt, ihre dreißis Jahre hinter dem reichen Putz, den ihre Gebieterin ihr gegeben, zu verbergen. Da rief mich ein gewaltiger Laͤrm ins Vorzimmer, wo ich eine Schaar von Lakaien er⸗ blickte, die einem heftig ergrimmten Fremden den Eintritt in die Zimmer des Palaſts verwehren woll⸗ ten.—„Ich ſage euch nochmals,“ rief der Un⸗ bekannte,„daß ich der Herr Don Geronimo bin, erblicher Alcalde des Fleckens, oder, richtiger zu re⸗ den, der Stadt Urdax, einundzwanzigſter Nachkomme eines der beruͤhmteſten Feldherrn der Schlacht von Ronceval, und zugleich ſelber Hauptmann der Frei⸗ willigen von den Pyrenaͤen, und Schwager des hoch⸗ edeln Herrn Feldmarſchall.„. Die Pagen un⸗ terbrachen dieſe Titulaturen, um dem Navarreſen zu ſagen, daß die Sennora Donna Ines ihn noch nicht empfangen koͤnne; allein er hoͤrte gar nicht auf ſie, und begann in ſeinem Zorne von neuem ſeine Ditel herzuzaͤhlen und Verwuͤnſchungen auf den Namen der Donna Ines darein zu miſchen. Endlich drang er durch das Heer von Domeſtiken, das ihm den Weg zu ſperren ſuchte, eilte mit einer zornigen Sie⸗ germiene durch die Gallerieen, und gelangte ſo all⸗ maͤhlig bis an die Zimmer Matea's. Der Anblick der Graͤfin uͤberraſchte ihn anfangs, doch bald faßte

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