teln, wohin ſich Alonſo und die Heldin von Sara⸗ goſſa verborgen haͤtten.
Jezt endlich willigte Donna Ines ein, ihren vů⸗ terlichen Familiennamen gegen den eines franzoͤſi⸗ ſchen Offiziers umzutauſchen. Ihre hohe Ehrerbie⸗ tung gegen das adelige Blut, das in ihren Adern floß, hatte zwiſchen ihr und Bertrand Hinderniſſe aufgethuͤrmt, welche zulezt durch drei Maͤchte, die am Ende uͤber alles ſiegen, uͤberwunden wurden: naͤ mlich durch die Liebe, durch die Zeit und durch Su Matea, in welcher der Wunſch immer drin⸗ gender wurde, ſich ohne einen offenbaren Bruch, deſſen Folgen ſie fuͤrchtete, von dem ſtolzen und viel⸗ leicht feindſeligen Dienſt der Camarera zu befreien, gab ihr eine ſehr reiche Ausſtattung, Sie wollte die Verbindung eines echtſpaniſchen Maͤdchens mit einem eurer Braven durch die hoͤchſte Pracht feiern. Zwoͤlf andere Kaſtilianer ſollten zu derſelben Zeit ein aͤhnliches Band knuͤpfen und eben ſo reichlich be⸗ ſchenkt werden. Dieſe Verbindungen von ſo gluͤck⸗ licher Vorbedeutung gaben ihr Anlaß zu einem Feſte, wo der Koͤnig und der Hof in ſien ſchoͤnſten Glanze erſcheinen ſollten.
Am Abend vorher, bei Anbruch der tieferen Dämmerung, wagte es die Gitana, ſich im Hauſe der Graͤfin ſehen zu laſſen. Ihre Hrakelſpruͤche er⸗ füllten das ganze Haus mit Entſetzen. Donna Ines erklaͤrte ſofort, daß ſie nicht mehr den Muth habe, vor den Altar zu treten. Indeß die Bitten Matea's und vor allen die Bitten Bertrands trugen endlich


