Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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dieſes innere Wohlbehagen wie uͤber eine neue ſchͤne Seite des Daſeins verwunderte, als ploͤtzlich ein Fremder durch die Gallerieen geeilt kam. Seine alte und abgetragene Uniform, ſein ſilbernes Haar, und ſein Blick, worin das Feuer des Zorns noch einmal das Feuer der Jugend wieder anzufachen ſchien, zogen die allgemeine Aufmerkſamkeit aller auf ihn. Geblendet von dem ungewehnten Glanze trat er vor; es war der Offizier, den ich auf der Puerta del Sol betteln geſehen, den ich als Gefangenen am Thore von Burgos geſprochen hatte,— es war mein Vater. Ich flog auf ihn zu. Er warf einen flammenden Blick auf mich, erkannte mich, ſtreckte dann ſeine Haͤnde aus und rief:„Ich komme, meineidiger Sohn, der du deinen Gott und dein Vaterland verraͤthſt, ich komme, um auf dein Haupt den räͤchenden Blitz des ewigen Vaters, ſeines Soh⸗ nes und des Gemahls der fleckenloſen Jungfrau herabzurufen. Du haſt keinen Koͤnig, keine Reli⸗ gion, kein Vaterland mehr!“— Die ganze Geſell⸗ ſchaft in ihrem feſtlichen Anzuge ſchloß einen Kreis um uns, und ich, der ich unter dem Gewicht des väterlichen Verdammungsurtheils mich neigte, ver⸗ nahm die ſchrecklichen Worte:„Vergiß es nie, daß dein tiefgekraͤnkter Vater dir im Angeſicht des Him⸗ mels und der Erde ſeinen Fluch giebt.“ Dieſe lez⸗ tere Aeußerung druͤckte mich voͤllig nieder. Don Luis war ſchon laͤngſt wieder fort, als noch immer dieſer verhaͤngnißvolle Ausſpruch mir in den Ohren klang. Der Boden zitterte unter meinen Fuͤßen, und