Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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um ſie draͤngte; die Menge der Granben, die bei Pepe noch fortwaͤhrend den Dienſt im Innern des Palaſtes verwalteten, die Großwuͤrdentraͤger des Staats und der Kirche, die franzoͤſiſchen Generale, alle kamen, um die prachtvolle Einrichtung der Graͤfin zu bewundern und ihrem Stolze zu ſchmeicheln. Selbſt Frauen von dem vornehmſten Range beglei⸗ teten ihre Maͤnner in dieſen Geſellſchaftskreis, indem ſie jeden Gedanken an ihre fruͤheren Vorurtheile fah⸗ ren ließen. Blos einer, der Markis von C***, fehlte bei dieſer Zuſammenkunft alles deſſen, was es in Spanien nur irgend Hohes und Bedeutendes gab. Dieſer edle Greis brachte ganze Tage in den Laͤden unſerer Kaufleute zu, gleichwohl haͤtte er ſich etwas von ſeiner Wuͤrde zu vergeben geglaubt, wenn er im Hauſe der Wittwe des Grafen D*** erſchie⸗ nen waͤre, der, zwar ebenfalls ein Grande der erſten Klaſſe, aber doch von weit juͤngerem Stamme geweſen war, und auch nur von fuͤnf Seiten her kö⸗ nigliches Gebluͤt in den Adern hatte. Aber dies iſt nun einmal der Character der ſpaniſchen Ariſtokratie; ſie geſtattet uͤberall eine gewiſſe Gleichheit des An⸗ ſpruchs, nur nicht unter ihres Gleichen ſelber. Meine Freundin freute ſich dieſes Triumpfs, ſuchte ihn aber ihren Nebenbuhlern durchaus nicht fuͤhlbar zu machen. Mitten unter dieſen mannigfal⸗ tigen Zerſtreuungen ſuchte ſie mich dennoch in den dunkeln Baumalleen des Gartens auf, ſetzte ſich an meine Seite, theilte mir ihr Frohgefuͤhl mit, ſprach mit mir von ihren Bekuͤmmerniſſen, und ſagte mir