Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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nun alles bes Seinigen beraubt, ohne Waffen, Klei⸗ dung und Brot, bat er weniger um ein Scherflein des Mitleids als vielmehr um eine Unterſttzung, die ihn wieder bis zu ſeinen Fahnen befoͤrdern koͤnnte. Ich ſah dem Kaufmann ſeine Verlegenheit an, und wie er eine Entſchuldigung hervorzuſtottern ſuchte. Ich entfernte mich daher auf der Stelle, um ihn in den Stand zu ſetzen, ganz frei den Eingebungen ſei⸗ nes Innern zu folgen, und indem ich vor dem Koch⸗ ofen der alten Elvire vorbeigieng, hoͤrte ich die Ver⸗ wuͤnſchungen, die ſie mir in ihrer rohen Wuth nach⸗ ſandte.

Am Abend nahm Matea von ihren Sommerge⸗ maͤchern Beſitz. Sie befanden ſich im Erdgeſchoß ihres Hauſes, hatten eine Ausſicht nach dem Garten, und wurden durch zahlreiche Springbrunnen abge⸗ kuͤhlt. Sie hatte ſich die Meublen aus Frankreich kommen laſſen, und der Mahagoni war nun bei ihr an die Stelle der Sopha's und Stuͤhle von Rohr und von weichem Holz getreten; zierliche Spiegel⸗ tiſchchen, auf denen Armleuchter und Stockuhren ſtanden, Marmortiſche, kurz alles, was nur irgend der Luxus bei euch zur Ausfoͤllung und Verzierung eurer Wohnungen erfindet, glaͤnzte zum erſtenmal in ihren Geſellſchaftsſaͤlen, und die Waͤnde, die anſtatt ihrer ſonſtigen Nacktheit jezt mit prachtvollen Tapeten bekleidet waren, waren jezt mit Spiegeln behangen, worin ſich der Schimmer von tauſend Kerzen abſpie⸗ gelte. Matea ſah jezt in ihrer ſtolzen Glorie, wie der ganze Hof und der Generalſtab des Heeres ſich