machen. Die Verſchiedenheit der Anſicht, welche Alonſo hegte, vergiftete nicht mehr in meinen Augen unſere Waffenerfolge; der Ruf hatte aufgehoͤrt, von ihm zu reden. Ich hoffte, daß er ſich endlich der Entſcheidung des Gluͤcks gefuͤgt und ſich entſchloſſen haben wuͤrde, fern von den Blicken der Welt zuruͤck⸗ gezogen zu leben, und daß Maria ihm ſeine Abge⸗ ſchiedenheit vielleicht verſchoͤnern wuͤrde; ich hoffte ferner, bald meine Mutter in meine Arme ſchließen zu koͤnnen, und hatte bereits an dieſe geliebte Mut⸗ ter geſchrieben und ſie gebeten, wieder in meine Naͤhe zuruͤckzukehren. Mein Vater war wieder frei; ſeine Ruͤckkehr konnte nicht lange mehr ausbleiben, und ich ſtand auf dem Punkte, ihn mit ſeiner Gattin zu vereinigen und mit beiden meine jetzige Lage zu thei⸗ len. Dieſe lachenden Bilder troͤſteten mich fuͤr alle die Geringſchaͤtzung, die Hinderniſſe und die Unan⸗ nehmlichkeiten, denen ich bisweilen auf meinem Wege begegnete, und ich ſegnete mein gluͤckliches Loos. Eines Tages war ich in einen Laden der Puerta del Sol getreten, als in denſelben ein Offizier, der einen von Kugeln durchloͤcherten Hut auf dem Kopfe hatte und in einen zerriſſenen Mantel gehuͤllt war, hereinkam und um ein Almoſen bat. Ein Anblick der Art iſt nur zu haͤufig in unſerem Spanien, wo der beſtaͤndig erſchoͤpfte Staatsſchatz niemals zureicht, um die Schulden des Vaterlandes zu bezahlen, und wo das Bettelngehen folglich keine Schande iſt. Der bejahrte Staatsdiener war unter den Fahnen Don Ferdinands zum Gefangenen gemacht worden, und
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