Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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wecken, deſſen blutige ueberbleibſel ſich hoffnungslos hinter die Gebirgskette der Sierra Morena ſchlepp⸗ ten. An allen andern Orten verrieth ſich der Em⸗ poͤrungsgeiſt blos durch einige, ſogleich wieder er⸗ ſtickte Volksaufruͤhre, durch einzelne Raͤubereien, wobon die Einwohner des Landes mehr litten, als eure Soldaten, und daher auch gleich ihnen daruͤber erbittert waren.

Froh uͤber dieſe großen Ergebniſſe, fieng ich end⸗ lich an, die Unfaͤlle, die mein Daſein heftig bewegt, und die Bekuͤmmerniſſe, die es gedruͤckt hatten, zu vergeſſen, und ich genoß meines Triumphs um ſo inniger, da ich ihn an Matea's Seite genoß. Die zarte Erkenntlichkeit, womit ſie meine Zuneigung zu ihr belohnte, verlieh unſerem innigen Verhaͤltniß mit jedem Dage einen hoͤheren Reiz. Ihr Zutrauen gegen mich war unbegrenzt. Sie geſtand mir end⸗ lich die Enpfindung, die ihr ganzes Leben truͤbte: ſie liebte naͤmlich meinen Bruder. Schon laͤngſt war mir ein ſolches Geſtäͤndniß nicht mehr unerwartet; es knuͤpfte jezt ſogar das zwiſchen uns beſtehende Band noch feſter, anſtatt es zu zerreißen, denn es gab ja nun kein Geheimniß mehr zwiſchen uns. Ich hatte laͤngſt bereits dem unvollſtaͤndigen Genuß einer hoffnungsloſen Neigung entſagt; mir war es genug, zn den Fuͤßen einer Frau, einer Freundin, leben zu koͤnnen.

Meine Dienſtgeſchaͤfte trugen dazu bei, mich von den Entbehrungen meiner Liebe abzulenken und mir die Annehmlichkeiten derſelben deſto fuͤhlbarer zu