Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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Palaſt, deſſen Pracht er bewunderte, und das Mu⸗ ſeum der Naturwiſſenſchaften, deſſen elender Zuſtand ihm ein mitleidiges Lächeln entlockte. Dieſes ploͤtz⸗ liche Erſcheinen befriedigte den Stolz der Madridder, die in dem hartnaͤckigen Aufenthalt Napoleons auf der duͤrren Hoͤhe von Chamartin ein Zeichen der Furcht zu ſehen meinten. Don Mathias, der ſich das Vergnuͤgen nicht verſagen konnte, ein Beiſpiel aus der Geſchichte anzufuͤhren, brachte in Erinne⸗ rung, daß Nero ja auch nicht gewagt habe, Sparta zu betreten. Dieſe Bemerkung machte viel Gluͤck; allein das Aufſehn, welches der unvorſichtige Ka⸗ pellan dadurch erregt hatte, brachte ihn um ein rei⸗ ches Kanonikat, das der Markis fuͤr ihn zu erlangen im Begriff war. Die Kraͤnkung ſeines Ehrgeizes und ſeine geſchmeichelte Eitelkeit ſtellten ihn bald un⸗ ter die Zahl unſerer Feinde. Der Kammerherr, der ſich in ſeiner ritterlichen Vaſallentreue verletzt fuͤhlte, ſah ſich genothigt, dem aufruͤhriſch geſinnten Doctor ſein Haus zu verſchließen. Don Mathias wußte, daß die Empoͤrer, wie ſehr ſie auch beſiegt und fluͤchtig geworden waren, immer noch von Cor⸗ tes ſprachen. Unter ihnen fanden ſich Maͤnner, deren heftige Geſinnungen ſehr wohl zu ſeinen Theo⸗ rien paßten, und er begab ſich daher zu ihnen, um ſie mit ſeiner Gelehrſamkeit zu unterſtuͤtzen, und die der Rolle eines Unterdruͤckten gebuͤhrende Ehre zu empfangen.

So wurden denn manche aufgeklaͤrte Koͤpfe blos durch perſoͤnliche Ruͤckſichten oder durch die ſtrafbare

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