26 fengefaͤhrten, und ſprachen mit ihnen uͤber den gan⸗ zen Weg, den ſie bereits mit ihnen zuruͤckgelegt, und uͤber den, welchen ſie noch mit ihnen zuruͤcklegen wuͤrden. Vertrand nahm die Gluͤckwuͤnſche ſeiner neuen Kameraden an, und die Vorſehung, die auf allen Seiten von den Soldaten angerufen wurde, 3 die aus ihren Lebensmittelkoͤrben entweder Brante⸗ wein oder Weißbrot haben wollten, fieng jezt an, Linnen und gezupfte Leinwand hervorzuſuchen, um die Gefangenen zu verbinden und zugleich nachzuſe⸗ hen, ob etwa die Reiſe den Verband der tiefen Wun⸗ den Alonſo's verruͤckt habe.
Auf einmal erblickte ich mitten unter den Sol⸗ daten ein ganz kleines Maͤdchen in ſpaniſcher Dracht, die noch um dieſe ſpaͤte Nachtſtunde auf einſamen Feldwegen umherirrte, und gar nicht daruͤber er⸗ 1 ſchrocken zu ſein ſchien, daß ſie ſich hier mitten un⸗ ter einen Haufen von Bewaffneten verloren hatte.
Die Franzoſen redeten ſie lachend an, doch ohne daß 1 ſie die Aeußerungen derſelben zu verſtehen ſchien.
1 Sie warf blos aufmerkſame und neugierige Blicke 11 um ſich her. Ihre Aehnlichkeit mit der kleinen Pa⸗ quita hatte mich gleich anfangs uͤberraſcht; ich rief
ſie daher bei ihrem Namen. Sie erſchrack, ſah mich ganz verwundert an, und eilte dann in die Ebene fort, wo ſie verſchwand. Man ſetzte ihr nach, doch
ohne ihre Spur wiederzufinden. Einige Jaͤger, die bis an den Fuß der naͤchſten Huͤgel vordrangen, hör⸗ ten daſelbſt eine Stimme, welche rief:„Es ſind ihrer blos dreihundert!“ und dieſe Braven ſpreng⸗


