Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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nur zu unſinnig ſein, das Bajonett der Grenadiere

und den Degen eines Gonſalvo von Cordova in eine

und dieſelbe Wagſchale zu legen; es wuͤrde nur zu unmoraliſch ſein, wenn man wuͤnſchen wollte, daß

der Arm eines Rodrigo, eines Crillon, eines Vi⸗

comte von Ortes ſo blind folgſam ſein moͤchte, wie

der Arm eines Lictors! Sage lieber, daß Napoleon

mit ſeinen Feldherren von den vorzunehmenden Ver⸗ beſſerungen, von der Abſchaffung der Inquiſition

und der Folter, von der Vollendung der Wiederge⸗

burt der Nation ſpricht. Er zeigt ihnen die Kaſti⸗ lianer, die ſich an ſeine Fahnen angeſchloſſen haben, diejenigen, die ſich fuͤr die einzigen Aufgeklaͤrten des Jahrhunderts, fuͤr die alleinigen Freunde der Fort⸗ ſchritte der Menſchheit ausgeben; er ſagt ihnen, daß

ſie uns die Wohlthaten der franzoͤſiſchen Revolution zubringen, und verwendet ſo die Kraͤfte eines großen Volks gegen die heiligſten Rechte der Nation. Da⸗

mit entſchuldigen ſie ſich denn; doch ſeine Daͤuſchun⸗

gen werden auf ſein eigenes Haupt zuruͤckfallen, und

deine Mitſchuld wird auf das deinige fallen.“ Zwei Bruͤder, die vom Sturm des Buͤrgerkrie⸗ ges in zwei entgegengeſetzte Heere geſchleudert wor⸗ den ſind, haben gleichwohl immer noch etwas ge⸗ meinſames. Die Bande des Bluts haben eine bin⸗ dende Kraft, die der Partheigeiſt nie ganz aufzuheben vermag. Ich fand ein unausſprechliches Vergnuͤgen

daran, meinen Bruder nach allen unſeren Lieben zu fragen, und da dieſe Unterhaltung allmaͤhlig ſeinen

Ton und ſeine Sprache milder ſtimute, ſo hoffte ich,