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Auftrag auszurichten.„Ich danke dir,⸗ erwie⸗ derte er darauf,„fuͤr deine Bemuͤhungen; aber ich mag keine Gunſtbezeigung von Napoleon. Ich wuͤrde mich dadurch erniedrigt fuͤhlen. Mag er mich doch immerhin in ſeine Kerker einſperren! die Vorſehung wird dieſelben ſchon einmal zu öffnen wiſſen; jede Unterdruͤckung iſt ein Vorbote einer der⸗ einſtigen Befreiung. Wenn ich den verlangten Eid⸗ ſchwur leiſtete, ſo wuͤrde ich dadurch anerkennen, daß ich vor dem, der ſich Don Ferdinands und un⸗ ſeres Volkes Gerechtſame angemaßt, das Knie beugte⸗ Als die Rathgeber unſeres jungen und unvorſichtigen Monarchen ſich vor dem beleidigenden Eigenſinn ei⸗ nes franzoͤſiſchen Soldaten beugten, wollten ſie ge⸗ wiß nicht ihren Koͤnig und ihr Vaterland der Berau⸗ bung und der Schmach preisgeben. Aber es giebt eine ſchluͤpfrige Bahn, auf welcher es blos täu⸗ ſchende Anhaltpunkte giebt, und das iſt die Bahn der Feigheit. Ein Menſch, der irgend einmal der Ungerechtigkeit etwas eingeraͤumt hat, wird nicht eher ſtillſtehen, als bis er zur Schande gelangt iſt, und ſo kann auch ein ganzes Volk, das irgend der Tyrannei etwas eingeraͤumt hat, nicht eher ſtillſte⸗ hen, als bei der Sklawerei.“— Alonſo ſchwieg hier eine Weile vor Ermudung, und fuhr dann wei⸗ ter fort:„Napoleon verpflanzt alle die unedeln
Kuͤnſte eines gemeinen Raͤubers auf den Thron, um
ſich der Herrſchaft uͤber dreißig Millionen Menſchen zu bemächtigen; er hat die geſchworene Dreue ver⸗ letzt, die Gaſtfreundſchaft verrathen, und einem gan⸗


