Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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und wenn dieſe furchtbare Lehre je noch einmal von uns vergeſſen werden koͤnnte, ſo wuͤrde es uns an neuen Warnungen nicht fehlen.«

Ich entwickelte vor Alonſo's Augen alle die Vor⸗ theile, welche der neue Koͤnigsſtamm uns zuſicherte; ich erzaͤhlte ihm, daß der Kaiſer gleich am erſten Tage nach ſeiner Beſitznahme von Madrid daſelbſt die Auf⸗ hebung der Inquiſition, des hohen Raths von Kaſti⸗ lien und der Moͤnchsorden verfuͤgen wuͤrde.„Ganz gewiß,“ rief er dagegen aus,„ſind dieſe Staatsan⸗ ſtalten unnatuͤrlich, und eben durch ſie hat Spanien ſeinen Ruhm und ſeine Wohlfahrt eingebuͤßt. Al⸗ lein empoͤrt ſich nicht dein ſpaniſches Herz bei dem Gedanken an Nationaleinrichtungen, die der Fremde mit der Spitze ſeines Schwertes aufhebt? Du kannſt alſo die Komplotte von Bayonne dadurch genehmi⸗ gen, daß du die Hand nach den Wohlthaten des Ur⸗ hebers derſelben ausſtreckſt? Geh, wenn man die aus einer Unthat entſpringenden Fruͤchte mitgenießt, ſo heißt das, an der unthat ſelber theilnehmen. Spanien wird, es koſte, was es wolle, dieſe befleck⸗ ten Geſchenke zuruͤckweiſen, und du wirſt es dereinſt bedauern, daß du nicht ſo edel dachteſt, als dein Vaterland; du wirſt zu deinem Schaden die Erfah⸗ rung machen, daß das Gluͤck moraliſcher verfaͤhrt, als man gewoͤhnlich denkt.“— Ich wollte noch laͤnger meine Meinung vertheidigen, indeß er bat mich, dieſem ſchon zu langen Geſpraͤch ein Ende zu machen. Ich konnte daher meine Kraͤfte blos noch dazu ſammeln, um in wenigen Worten meinen