Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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Ich ergriff ſeine Hand, und druͤckte ſie an mein Herz. Er fragte, wer denn an ſeiner Sei⸗ te ſtaͤnde; ich antwortete:Dein Bruder. Da ſtieß er mich von ſich, und rief mit matter Stim⸗ me:Ein Bruder von mir? ich habe keinen mehr entferne dich. Ich glaubte anfangs, daß er mich fuͤr mitſchulbig an jenen Komplotten halten koͤnnte, die an den ufern des Ebro ſein Leben in Gefahr geſetzt hatten, und rechtfertigte mich daher in ſeinen Augen. Indeß er erwiederte: Du giebſt dir da eine ganz unnuͤtze Muͤhe. Was iſts weiter, ob eine Schandthat mehr oder weniger? Anſtatt uͤber dieſe Aufwallungen boͤ⸗ ſe zu werden, ſetzte ich ihm meine Grundſaͤtze und Wuͤnſche aus einander, und ſtellte ihm mit moͤglicher Sanftheit vor, wie bitter und unin⸗ tereſſirt meine Hingebung geweſen. Er unter⸗ brach mich mit den Worten:Wenn du nicht ſtrafbar biſt, warum zittert denn da deine Stim⸗ me? Dieſe Worte brachten mich zum Schwei⸗ gen. Sollte es denn wirklich wahr ſein, dach⸗ te ich, daß dieſe Unſchluͤſſigkeit, dieſes Murren meines Gewiſſens eine gebieteriſche Warnung waͤre, vor welcher meine Vernunft ſich hätte beugen ſol⸗ len? Giebt es denn wirklich bei Buͤrgerkriegen in dem Herzen aller Menſchen eine Stimme, die ih⸗ nen die Ungerechtigkeit oder die Gerechtigkeit ihrer Sache offenbart, und muß man denn ſeine Fahnen verlaſſen, ſobald man ſich einmal ihrer geſchaͤmt hat?

In dieſem Augenblick ward an Alonſo geſagt,

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