Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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18* doch eure Solbaten horten dieſe Zeichen der Wuth und der Furcht mit immer gleicher Verachtung an⸗ Die meiſten derſelben lagen auf die Erde hingeſtreckt, und ſchlummerten unter dem Schutze einer Wand von Stroh und Brettern, die ſie gegen die Windſeite hin aufgerichtet hatten; manche vertrieben ſich die Stunden der Nacht durch das Singen kriegeriſcher Lieder, andere ſaßen um den Feuerheerd herum und erzaͤhlten von ihren großartigen Abenteuern, und die Pferde neigten ihre Koͤpfe uber ſie hinweg, gleichſam als wollten ſie einen Theil dieſes Ruhmes fuͤr ſich in Anſpruch nehmen und daran erinnern, daß auch ſie an dem und dem Tage mit dabei geweſen.

Endlich kamen wir an eine unfoͤrmliche Hutte, welche die Grenadiere in der Eil fuͤr den edeln Ge⸗ fangenen errichtet hatten. Der Wundarzt hatte ihm ſo eben die Wunden beſichtigt, eine Marketenderin verband ſie ihm vollends; denn uͤberall, wo es Lei⸗ den giebt, findet ſich auch wohl eine Frau. Die Vorſehung, denn ſo ward ſie von den Sol⸗ daten genannt gieng heraus, um mir Platz zu machen, und ich trat in die enge Barake hinein, und neigte mich uͤber das kleingehackte Stroh hin, wel⸗ ches dem Inſurgentengeneral zur Lagerſtatt diente. Noch einmal alſo befand ich mich in ſeiner Naͤhe, je⸗ doch ohne ihn im Geſicht ſehen zu koͤnnen. Seit ſeinem Abgange von Salamanca hatte ich ihn nicht mehr wiedergeſehen, und ſeit dieſem naͤchtlichen Be⸗ ſuche haben wir uns nie mehr wiedergefunden⸗