Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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von Stahl und von Menſchenleibern gegen die feind⸗ liche Schlachtſtellung vor. Ohne auf den von den Hoͤhen herabrollenden Donner zu antworten, ſtieg ſie hinan, und weder das Musketenfeuer noch die Kartaͤtſchen der Kaſtilianer vermochten es, den Marſch der Sturmenden zu beſchleunigen, noch die Ruhe ihrer Haltung zu ſtoͤren, noch ihre Linien zu durchbrechen; blos von Zeit zu Zeit ſchloſſen ſich die Soldaten enger an einander, um den Platz des Ka⸗ meraden, der ſo eben gefallen war, auszufuͤllen.

Waͤhrend dieſer furchtbaren Heerbewegungen

war mein ganzes Daſein in der hoͤchſten Spannung.

Auf einmal wichen die Spanier vor dem Stoße, noch ehe ſie ihn empfangen hatten. Mehr als einmal gelang es Alonſo, ſie wieder in den Kampf zu fuͤhren, aber immer flohen ſie wieder zerſtreut aus einander, und das Beiſpiel ihres braven Generals und Maria's Stimme ſchien ſie blos darum auf einen Augenblick wieder zu ſammeln, damit man ſie nochmals die Flucht ergreifen ſehen ſollte. Auf dieſe Weiſe er⸗ weiterte ſich das Schlachtfeld vor der franzoͤſiſchen Tapferkeit; wir ſchritten uͤber Leichen vorwaͤrts, und mit Gleichguͤltigkeit trat der Krieger mit Fuͤßen auf den Feind, auf den Waffengefaͤhrten, der zu⸗ ckend am Boden lag. Blos die Roſſe ſenkten mit offenen Nuͤſtern und mit thraͤnenfeuchten Angen ihr Haupt mitleids voll nach dem blutigen Staube herab, vermieden es ſorgfaͤltig, mit dem Fuße die verwun⸗ deten oder todten Krieger zu beruͤhren, und baͤumten ſich vor Entſetzen beim Anblick todt daliegender Pferde.