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Linie bis zum andern, und alles gerieth in Bewe⸗ gung, um einen Sieg vollends zu erringen, den ſeine Gegenwart bereits begonnen hatte.
Napoleon hatte damals einen unbeſchreiblichen Zug von Groͤße an ſich, die Ruhe ſeines faſt antiken Geſichts kontraſtirte ſeltſam mit dem kriegeriſchen Feuer ſeiner ganzen Umgebung. Auf dieſem Theater des Todes und des Ruhms waren aller Augen fun⸗ kelnd, alle Geſichter beſeelt, jeder Soldat, jeder Anfuͤhrer ſchien das Feuer der Schlacht zu athmen,
und auf allen Seiten ſah man jene Begeiſterung her⸗
vorbrechen, welche den Muth unterſtuͤtzt und alles menſchliche Gefuͤhl betaͤubt. Er allein ſchien bei dieſer ehrfurchtgebietenden Heiterkeit ſeines Antlitzes ſich uͤber alle die Gluͤckswechſel des Kampfes erhaben zu fuͤhlen, er allein ſchien weder fuͤr die Gefahr noch fuͤr das Gluͤck der Waffen irgend eine Gemuͤthsbe⸗ wegung uͤbrig zu haben, kein menſchliches Gefuͤhl ſchien ſich ſeiner Seele zu naͤhern, es war faſt, als waͤre er ein Herr des Himmels und der Erde, und als haͤtte er mit dem Gluͤcke einen Vertrag abge⸗ ſchloſſen, den ſogar der Tod achten und verſchonen muͤßte.
Der Oberfeldherr kehrte wieder zuruͤck und nahm auf einer Anhoͤhe Platz, von wo aus er alles leiten und alles uͤberſehen konnte. Das Zeichen zum all⸗ gemeinen Angriff ward gegeben, mit Freudengeſchrei empfangen, und ſofort ruͤckte die Armee im langſa⸗ men und abgemeſſenen Schritt des Marsfeldes gleich einer ſich bewegenden Mauer, gleich einem Vollwerk
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