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In jedem dieſer Ungluͤcklichen, die ich um mich her ausgeſtreckt da liegen ſah, erkannte mein Herz einen Mitbuͤrger, fuͤrchtete mein Auge einen Bruder zu entdecken. Eine lange Weile beobachtete ich die Anſtrengungen Alonſo's, der als General Befehle ertheilte und als gemeiner Soldat focht; eine lange Weile verfolgten meine Blicke die verſchleierte Mar⸗ kiſin an ſeiner Seite, die vergebens ihren Schaaren mit der Hand den Himmel zeigte, um ihren Muth von neuem zu entflammen. Ich kann euch nicht be⸗
ſchreiben, wie ſehr ich fuͤr ihre Perſon zitterte;„
einen Augenblick darauf zitterte ich noch mehr um ſie; denn man ſah ſie nicht mehr.
Ein Pferd, das reich mit Golde geſchmuͤckt war, ſtuͤrzte aus den ſpaniſchen Reihen hervor und kam in die unſrigen heruͤber, wo es todt niederſank. Es war weiß; ſeine Farbe und der Reichthum ſeiner Bedeckung uͤberraſchten mich; an den vier Enden
des Tigerfelles, das uͤber ſeine verwundeten Seiten
herabhieng, war ein goldner Namenszug angebracht, — es war der Namenszug Maria's.
Bei dieſem Anblick ſtand ich ſtill, ſetzte mich auf eine Bank, die ich zufaͤllig da fand, und weinte.
Dies alles begegnete mir auf dem Gipfel des Berges Bruxula. In der Meinung des Volks gilt derſelbe fuͤr den hoͤchſten Punkt der ſpaniſchen Halb⸗ inſel. Hier oben theilen ſich alle Quellengewaͤſſer zwiſchen den Duero und den Ebro, und fließen ent⸗ weder dem Mittelmeere oder dem Ocean zu. Auf dieſer Hoͤhe ſieht eine kleine, von einer ſteinernen
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