Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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295 Schutze der franzſiſchen Waffen ohne Hinderniß bis nach Burgos zu kommen gehofft. Jezt, wo ſie durch Alonſo's Widerſtand Halt zu machen genoͤthigt war, klagte ſie in ihrem Zorne das Genie des Kaiſers und die Tapferkeit euerer Soldaten an. Der Schlaf ſetzte endlich ihren heftigen Aufwallungen ein Ziel, und ich blieb der Herzensangſt uͤberlaſſen, 8 mein Inneres zerriß.

WVon Dages Anbruch erklang bereits triegeriſche Muſik laͤngs der franzoͤſiſchen Linie hinunter. Ich bebte; denn dies war das Zeichen zum Erwachen. Die ganze Armee gerieth in Bewegung. Die Dra⸗ goner und Huſaren ſchritten zur Pflege ihrer treuen Kampfroſſe, waͤhrend die Fußſoldaten, an den waͤr⸗ menden Feuern hingelagert, entweder ſich uͤber die fruͤhe Arbeit der ſtolzen Reiter luſtig machten oder ruhig fortſchliefen. Indeß als das Kleingewehrfeuer in der Ferne begann, ſchuͤttelten ſie raſch das Stroh des Bivouak's von ſich ab, griffen nach ihrem treuen Gewehr und draͤngten ſich um ihre Fahnen. Adju⸗ danten flogen nach allen Richtungen hin, die Gene⸗ rale traten allmaͤhlig aus der Thuͤr der Strohhuͤt⸗ ten, die ihnen zum Aufenthalt gedient hatten, und das Geſchuͤtz zog auf der erſchuͤtterten Straße ſchwer und langſam voruͤber. Auf einmal kam dem lezteren der Befehl zu, im ſchnellen Trabe vorzufahren; es geſchah, und dieſe ſchwerfaͤlligen Maſchinen ſpreng⸗ ten in ihrem raſchen Laufe, unter welchem die Erde bebte, die in der Mitte des Dorfs in Schlacht⸗ ordnung aufgeſtellten Reiterſchaaren auseinander.