Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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wandtheit und auf die feurige Beredſamkeit der Graͤ⸗ ſin gerechnet haben, um die eiferſuͤchtigen Plaͤne ſei⸗ nes Bruders zu durchſchauen oder ablenken zu koͤn⸗ nen. Sie war uͤberraſcht, mich wiederzufinden, und zeigte ſich ſehr erfreut daruͤber. Ich ſprach mit ihr von den Vorgaͤngen an den ufern des Ebro, und es gelang ihr, alle die Anklagen, die ſich in meinem Herzen gegen ſie erhoben, von ſich abzulenken, indem ſie mich verſicherte, ſie habe ſich mit der Hoffnung ge⸗ ſchmeichelt, daß Alonſo beim Anblick ſeiner aufruͤh⸗ reriſchen Soldaten ſeine Zuflucht ins franzoͤſiſche La⸗ ger nehmen wuͤrde. Matea vermochte leicht, mich zu uͤberreden, da ſie ſich gegen den Vorwurf ver⸗ theidigte, als habe ſie ſich zur Ermordung meines Bruders mitverſchworen gehabt. Das ſchmerzliche Geſchrei, welches ſie in dem Augenblick ausgeſtoßen hatte, wo die Soldatesca auf den entwaffneten Ge⸗ neral losſtuͤrzte, bezeugte hinlaͤnglich, daß ihr Herz ſich gegen die Drohungen der Mitſchuldigen Fortu⸗ nato's empoͤrte. Es blieb daher ſehr bald kein truͤ⸗ bes Woͤlkchen mehr zwiſchen uns, und ich fand in ihr die Stuͤtze meines Lebens wieder. Noch nie hatte ich das Beduͤrfniß einer ſolchen Stuͤtze lebhafter em⸗ pfunden, als eben jezt. Vor dem folgenden Tage graute mir. Der Gedanke an die Gefahren, welchen Alonſo und Maria in der Mitte von dreißigtauſend Spaniern, die mit ihnen zu ſterben entſchloſſen wa⸗ ren, ausgeſetzt ſein wuͤrden,— dieſer Gedanke er⸗ fuͤllte mein Inneres mit der groͤßten Betruͤbniß. Die Graͤfin hatte in eben dieſer Nacht unter dem