Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hin geflͤchter, und die Soldaten, die in dieſer Ein⸗ oͤde, wo weder ein Menſch noch ein Baum zu ſehen war, kein Holz, kein Stroh, und keine Lebensmit⸗ tel antrafen, hatten das halbe Dorf niedergeriſſen, um das Holzwerk zu Feuern gegen die Nachtkuͤhle, und das Stroh dazu zu benutzen, den Hunger der Pferde zu befriedigen oder vielmehr zu taͤuſchen. Ich uartirte mich in einem dieſer veroͤdeten und verfal⸗ lenen Haͤuſer ein. Was ich vor allen Dingen nöthig hatte, war ein Augenblick Ruhe, bei den traurigen Ereigniſſen, die ich ſo eben durchgemacht, und die mich noch erwarteten. Alle meine Gefuͤhle als Menſch, als Bruder und als Spänier waren tief verwundet, und in der Zerruͤttung meines Gemuͤths ſohnte ich mich nach Ruhe, und zwar— großer Gott!— nach der— des—— San n —

Die rohe Huͤtte, wbrin ch einen guftuchtsort geſucht hatte, war die am wenigſten beſchäͤdigte des Hrtes. Auf einmal ließen ſich Tritte von Maͤnnern, Gewieher von Mauleſeln und Frauenſtimmen drau⸗ ßen hoͤren. Es war Matea, die in dieſer elenden Behauſung ein Obdach ſuchte. Sie war von Vit⸗ toria abgereiſt, voll Sehnſucht, bald wieder nach Madrid zuruͤckzukehren, und in der ueberzeugung, daß ſie die Heere der Jtguiſtion uͤbekall vor enren Fahnen fliehen ſehen wuͤrde. Vielleicht auch mochte der Koͤnig, voll Unruhe daruͤber, daß man ihn ſo ganz entfernt vom Mittelpunkt der kriegeriſchen und politiſchen Operationen gelaſſen hatte, auf die Ge⸗