Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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felder beſchraͤnkte und nar auf dem zweifelhaften Aus⸗ gange der Zukunft beruhte, von nun an als einen Nebenbuhler, ja als einen Feind zu behandeln, und ich zitterte bei dem Gedanken, daß die Unabhaͤngig⸗ keit oder doch wenigſtens die Integritaͤt der ſpani⸗ ſchen Monarchie vielleicht bald von demjenigen an⸗ gegriffen werden wuͤrde, der vermoͤge ſeines eigenen Intereſſes und ſeiner Verſprechungen der Vertheidi⸗ ger derſelben ſein wollte.

Die franzoͤſiſchen Kolonnen mhin vor den Anhoͤhen Halt. Das ſpaniſche Heer erwartete fe⸗ ſten Fußes das Anſtuͤrmen der kaiſerlichen Adler. Der Kaiſer ſprengte nach vorn hin, um das Hinder⸗ niß zu erfahren, das ihren Marſch aufhielt, und er fand die Stellung des Feindes ſo feſt und ihre Schlachtordnung ſo gut, daß er den Angriff bis auf den folgenden Dag verſchob. So wie die franzoͤſi⸗ ſchen Truppen in die Linie heranruͤckten, ſchlugen ſie den feindlichen Vorpoſten gegenuͤber ihre Bivouak's auf. Auf beiden Seiten wurden Wachtfeuer ange⸗ zuͤndet. Das Rufen der ſpaniſchen Schildwachen konnte man bis ins franzoͤſiſche Lager heruͤber hoͤren. uebrigens war die Nacht ruhig und heiter, die fried⸗ liche Scheibe des Mondes ſchwebte uͤber der großen Scene, und die beiden Heere ſchlummerten dem Morgen des Tages entgegen, wo ſie ſich gegenſeitig niedermetzeln wollten.

Ich nahm meine Rachtherberge hinter den Bi⸗ vouak's in einem der Doͤrfer, die an der Straße la⸗ gen. Die Einwohner hatten ſich nach allen Seiten