Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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294 wofern ich nicht in einer Anwandlung von Mitleid fuͤr meinen Mitbuͤrger, der jezt unter den Haͤnden der Auslaͤnder ſeinen Dod finden ſollte, dem erbitter⸗ ten Zeugen ſeiner Wvrdthaten Stillſchweigen gebo⸗ ten haͤtte.

Der Tambour tröſtete ſich uͤber mein Verbot, als er ſein Regiment und ſeinen Vater wiederfand. Ber⸗ trands Freude verwiſchte auf einen Augenblick die

ſchmerzlichen Eindruͤcke, welche die— Tage mei⸗

ner Seele— hatten.

Drittes Kapitel⸗

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Ich traf zu Bribiezca mit dem Kaiſer gleichzeitig ein. Er befahl mir, daß ich in der Naͤhe ſeiner Perſon bleiben ſollte, obwohl Joſeph fortwaͤhrend noch in der Hauptſtadt von Alava ſich aufhielt. Ich bemerkte gleich bei der erſten Unterredung mit Napo⸗ leon, daß ſich in ſeinem Kopfe Plaͤne dunkel hin und her bewegten, die, wenn ſie je zur Reife kamen, fuͤr unſer Spanien neue Stuͤrme herbeifuͤhren mußten. Jeder Gedanke an fremde Macht war ſeinem Ehrgeiz ſo unausſtehlich, wie eine Beraubung oder wie eine Drohung. Dieſer argwoͤhniſche Fuͤrſt fieng bereits an, vor der Gewalt zu erſchrecken, die ſein Bruder durch die Herrſchaft uͤber ganz Spanien erhalten wuͤrde. Er ſchien mir geneigt zu ſein, einen Ko⸗ nig, deſſen Reich ſich bis jezt blos auf einige Schlacht⸗

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