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Einer von den Fluͤgeln des franzoͤſiſchen Heeres, der ſich nach den Bergen hin gewendet hatte, um
Alonſo zu umgehen, war ſo eben durchbrochen und
in Stuͤcke zerriſſen worden. In der ganzen Umge⸗ gend war kein Einwohner zu finden, der als Weg⸗ weiſer haͤtte dienen koͤnnen; blos eine junge Frau traf man, die ein Kind auf dem Arme und ein ande⸗ res neben ſich an der Hand hatte. Sie ließ ſich be⸗ wegen, den Franzoſen den Weg zu weiſen, und gieng ſingend vor ihnen her, als ſie auf einmal ihre Toch⸗ ter, die neben ihr gieng, uͤber einen Abgrund hin⸗ uͤber ſchleuderte und zugleich ſelber hinabſprang, in⸗ dem ſie ſich ſehr geſchickt an die biegſamen Zweige einer Weide feſthielt, mit einer Laſt im Arm, die fuͤr jeden andern, als fuͤr eine Mutter, zu ſchwer gewe⸗ ſen waͤre. Ein moͤrderiſcher Hagel von Kugeln ſturzte in dieſem Augenblick auf eure Regimenter her⸗ ab, die hier in tiefe Bergſchluchten gerathen waren, und die Helden von Auſterlitz hoͤrten im Riederſinken noch das Gelaͤchter und die Schmaͤhworte derjeni⸗ gen, die ſie in den Lod gefuͤhrt hatte. Sie ſtarben alle, ohne ſich vertheidigen zu koͤnnen und ohne zu fliehen. Blos zwei Grenadiere waren darauf be⸗ dacht, ſich blutend bis zu unſeren Quartieren davon zu ſchleppen, aber nicht etwa aus Beſorgniß fuͤr ihr Leben, ſondern um ihre Fahnen zu retten. Beide ſtarben, indem ſie den heiligen Adler ihres Regi⸗ ments aus ihrem Buſen hervorzogen.
Die Armee ſtand bei der Nachricht von dieſem Misgeſchick in duͤſterem Schweigen da; die franzo⸗
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