Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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birgsſchluchten Biscajas und Guipuzeva's einen Ruhepunkt machen wuͤrde. Beim Anblick des Ge⸗

nerals und ſeiner Todtenblaͤſſe druͤckte Antonio durch ſeine Geberden, durch ſeine Anrufung aller Heiligen des Kalenders und durch ſeine zum Himmel empor gewendeten Blicke die tiefe Betruͤbniß aus, die er empfand. Indeß, da er bald daruͤber beruhigt wurde, ſo gieng er ſchnell von den lebhaften Aeuße⸗ rungen des Schmerzes zu eben ſo lebhaften Aeuße⸗ rungen der Freude uͤber. Die unbekannte, die an Alonſo's Seite ſaß, erregte in Antonio eine neugie⸗ rige Unruhe. Er gieng um ſie herum, und erzaͤhlte dabei dem General, daß zwiſchen der Centraljunta und den Paͤſſen der Phrenaͤen ein regelmaͤßiger Nach⸗ richtenverkehr ſtattfinde.„Die alten Weiber,“ ſagte er,„kommen taͤglich vom Gebirge auf die Heerſtraße herunter, ſchließen die Augen halb zu, ſtrecken nach den Voruͤbergehenden die Hand aus, und zaͤhlen ſo alle die Ketzer, welche Frankreich uns auf den Hals ſchickt. Jeden Abend bringt eine von ihnen den daruͤber eingezogenen Bericht ins Dorf, und ſo geht es dann von Ort zu Ort weiter, und ſo erfaͤhrt Seine Majeſtaͤt die Junta binnen wenigen Tagen die Anzahl der Unglaͤubigen, die wir noch ab⸗ zuſchlachten bekommen haben.“

Das Tageslicht drang bereits in die dunkle Hoͤhle, und der Fackelſchein fieng ſchon an zu er⸗ bleichen, da verſuchte Alonſo aufzuſtehen. Er brauchte eine Weile Zeit, ehe er ſich in Gang brin⸗ gen konnte. Maria, der Andaluſier, die Gitana