Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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und Don Carlos verbanden ihm wetteifernd ſeine Wunde. Alonſo machte dem guten Mauleſeltreiber den Vorſchlag, bei ihm zu bleiben, doch dieſer ant⸗ wortete:„Herr General, lebt tauſend Jahre. Es wuͤrde fuͤr mich ein großes Gluͤck ſein, in der Naͤhe von Euer Excellenz bleiben zu duͤrfen; allein, ich will lieber, wenn Euer Excellenz es erlauben, den Krieg auf meine eigene Fauſt fuͤhren und Oberan⸗ fuͤhrer meiner eigenen Perſon ſein. Es iſt eine gar zu ſchoͤne Sache, Befehlshaber zu ſein, ſelbſt wenn

man weiter nichts als ſeine Flinte zu kommandiren

hat.“

Die Pferde kamen jezt an.„Wir muͤſſen nun fort, liebe Schweſter,“ ſagte Alonſo.„Das Herz pocht mir bei dem Gedanken, daß ich, der ich ohne Ruf und Namen bin, gegen den Sieger der Pyra⸗ midenſchlacht, gegen den Sieger von Auſterlitz und Jena in den Kampf ausruͤcken ſoll. Indeß ich ver⸗ theidige mein Vaterland, das Recht und die Ehre iſt auf meiner Seite, deine Gegenwart wird meinen Muth unterſtutzen, und ſelbſt die Niederlage wird nicht ohne Troſt, vielleicht nicht ohne Ruhm ſein.“

Drauf zogen ſie fort. Don Carlos, einige Ad⸗ jutanten und Offiziere begleiteten ſie. Der Andalu⸗ ſier, der wieder zuruͤckkam, rief:„Seht doch, mit welcher Majeſtaͤt jene Dame im rothen Federbuſche ihr muthiges Roß tummelt! Sie ſieht gerade ſo aus wie Chimene oder wie die Gemahlin des Grafen Gonzalez oder vielmehr wie die verſtorbene Markiſin von C***. Rur die hochedle Markiſin hatte die⸗