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Feinde der Saracenen ſie gehoͤhlt, und ſo werden ſie
denn jezt zum zweitenmal den Befreiern des Vater⸗
landes zum Zufluchtsort dienen.“
Ich konnte auf dieſe Weiſe nicht laͤnger in mei⸗ nem Aſyl verweilen, und doch konnte ich auch nicht daraus entfliehen. Warum mußte auch noch die Furcht meine Seele erniedrigen und entwuͤrdigen? Sie war ohnehin von zu vielen ſchmerzlichen Gefuͤh⸗ len verwundet, als daß noch die Furcht ihre unaus⸗ ſprechliche Bitterkeit dazu zu miſchen brauchte.
Alonſo hatte ſich unterdeß wieder erholt; er richtete ſich ohne Muͤhe auf, und erklaͤrte, daß er bei Tages Anbruch wieder zu Pferde ſteigen wuͤrde. Maria ſtritt gegen dieſe ſeine Abſicht.„Beruhige dich,“ antwortete er, indem er die Haͤnde der Mar⸗ kiſin an ſein Herz druͤckte,„ich fuͤhle mich ſehr ſtark, da ich mich auf den Arm einer Schweſter, wie du biſt, und auf den eines Freundes, wie Don Carlos iſt, ſtuͤtzen kann.“ 3
Er hatte alle Offiziere ſeines Heerhaufens zu ſich berufen laſſen. Sie kamen jezt eben an, und alle freuten ſich, ihren General ſchon wieder im Begriff zu ſehen, ſich an ihre Spitze zu ſtellen.„Der Mar⸗ kis von Belvedere*),“ ſagte Alonſo zu ihnen,„hat beſchloſſen, in den Gebirgen von Monaſterio de Ro⸗ dillas und von Quintanapalla eine Schlacht zu lie⸗ fern. Der geſtrige Kampf war ein bloßes Vorpoſten⸗
*) Er befehligte das Heer, welches dazu beſtimmt war, Vur⸗ gos zu decken.


