Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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daß die Franzoſen ſehr bald dieſe Gegend uͤber⸗

ſchwemmen, und daß wir gezwungen ſein werden, unſeren edeln Anfuͤhrer in dieſem tiefen Hoͤhlengan⸗ ge zuruͤckzulaſſen. Huͤtet euch daher ja, daß nicht etwa die Augen des Feindes euern Zuſammenlauf bemerken. Gehet nur fort, und diejenigen unter euch, die etwa noch Lebensmittel haben, moͤgen ſie ohne Saͤumniß hierher bringen, damit Don Alonſo niche etwa durch den Hunger aus ſeinem letzten Zu⸗ fluchtsorte hervorgetrieben wird. Geht jezt, und die Nacht hindurch moͤgt ihr fuͤr das Vaterland be⸗ ten, am Tage aber fuͤr daſſelbe kaͤmpfen.“

Alle giengen fort. Der junge Offizier, der ſo eben geſprochen hatte, ferner eine verſchleierte Frau, auf welche aller Augen gerichtet zu ſein ſchienen, die Gitana, ein Barbier, ein Ordensgeiſtlicher von mei⸗ nem Orden, Soldaten und zwei bis drei Bauern blieben drinnen zuruͤck. Dieſe waren hinlaͤnglich,

um mich, der ich ſo ganz durch Zufall in die Nähe

meines ſterbenden Bruders gekommen war, abzu⸗ halten, daß ich nicht in ſeine Arme ſtuͤrzte. Der Hieronymit betete zum Himmel um das Leben des Generals, alle Anweſenden wiederholten ſeinen hei⸗ ligen Geſang. Die Echo's dieſer Gewoͤlbe gaben dieſer religioͤſen Harmonie eine Art von ehrfurcht⸗ gebietender Majeſtaͤt. Meine Seele ſtimmte ganz

in dieſelbe ein, nur meine Stimme durfte ſich nicht

in dieſes ruͤhrende Konzert miſchen. Die Fremde war zu Alonſo's Häupten niederge⸗ kniet. Ein Hut, auf welchem ein Federbuſch von 18*