Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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274 ſchienen geſpannt zu ſein und mit gleicher Bekuͤm⸗ merniß die Entſcheidung des Schickſals zu erwarten. „O Wunder!“ rief auf einmal die Gitana, die ſich mit ihren weißen Schleiern von der uͤbrigen Menge trennte;„D Wunder!“ riefen die Moͤnche, indem ſie ihre Kruzifixe bewegten, und da war auch nicht eine Stimme, die nicht dieſen Ruf der Hoffnung und der Freude wiederholt haͤtte. Die allgemeine Froͤhlichkeit ſprach ſich in Geſaͤngen und frommen Anrufungen aus. Bald ſetzte ſich der Zug des be⸗ gleitenden Gefolges wieder in Marſch, ſtieg die Hoͤ⸗ hen hinan, naͤherte ſich, und erreichte den Ort, wo ich mich befand. Ich hatte blos noch ſo viel Zeit, um mich eiligſt zu entfernen, allein Felſen verſperr⸗ ten mir den Weg, und nur eine Hoͤhle, deren Ein⸗ gang bereits vom Fackelſchein erhellt war, oͤffnete ſich vor meinen Schritten. Ich ſchluͤpfte unter ihre duͤſtern Woͤlbungen, voll Freude, daß ich der Gefahr entfliehen konnte, von welcher ich mich bedroht ſah.

Unterdeſſen jagte mir der ſteigende Laͤrm von draußen her Entſetzen ein. Einige Menſchen dran⸗ gen in meinen traurigen Znfluchtsort, die ganze

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Menge ſtuͤrzte ſich hiüter ihnen her, und die Drag⸗

bahre ward auf den feuchten Boden niedergeſetzt.

Waͤhrend ich in den tieferen Verlaͤngerungen dieſer unterirdiſchen Gewoͤlbe einen Zufluchtsort aufſuchte, ſagte ein Offizier zu der Menge:„Freun⸗ de, der General hat vor allen Dingen noͤthig, ſich in Ruhe zu erholen, kehret daher zu euren Bivouak's oder in eure Wohnungen zuruͤck. Es iſt moͤglich,