Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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anzuͤnden, deine zerbrochenen Bilder wuͤrden auf den Fluͤgeln des Windes als Staub zerfliegen, und unſere Verwuͤnſchungen wuͤrden dein Ohr betruͤben, das bisher nur an Geſaͤnge der Dankbarkeit und der Liebe gewohnt war.“

»Soͤhne Altkaſtiliens, ihr habt lange genug meiner Romanze zugehoͤrt. Der Donner der Schlach⸗ ten ruft euch, liefert meinen Geſaͤngen Stoff von Thaten. Das Gemuͤth der Frauen iſt eine Laute, die drei Saiten hat: eine fuͤr die Liebe, die andere fuͤr den Ruhm, die dritte fuͤr Gott. Soͤhne der Helden, ihr habt ſchon zu lange meiner Romanze zugehoͤrt.“

In dieſem Augenblick leuchtete ein heller Schim⸗ mer auf dem Gebirge. Man ſah Fackeln in den Luͤften ſchwingen, deren Schein einem bewaffneten Haufen leuchtete, der auf die Waſſerbecken von Boðcio zukam, und die einen lichten Streif in der Finſterniß zuruͤckließen.

Ich konnte deutlich eine Tragbahre unterſcheiden, neben welcher Offiziere, Soldaten und Frauen wei⸗ nend giengen. Mein Herz, von den Worten der Gitana beunruhigt, flog zu meinen troſtloſen Mit⸗ buͤrgern hin. Sie machten an dem ufer der Seen Halt. Der junge Held ward in das eiskalte Waſ⸗ ſer getaucht, Moͤnche ſegneten den Teich ein, heilige Lobgeſaͤnge ertoͤnten von allen Seiten her, und eine Frau, die am Ufer kniete, betete laut, voll Angſt die Haͤnde nach dem edeln Verwundeten ausſtreckend. Endlich trat eine tiefe Stille ein, alle Gemuͤther

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