Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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ein tiefes Bedauern fuͤr ſich erwecken, zumal da mit ihm zugleich ſo viele druͤckende Vorurtheile, lange Misbraͤuche, Tyrannei und Volksarmuth hinweg⸗ ſchwanden. Eine Revolution allein konnte den er⸗ ſtorbenen Koͤrper der ſpaniſchen Monarchie wieder beleben, und wer war mehr geeignet, die Induſtrie, die Kuͤnſte und Wiſſenſchaften in ihre uralte Wiege wieder zuruͤckzurufen, als der große Mann, deſſen Arm mitten unter Truͤmmern und Ruinen, die durch eure Buͤrgerkriege aufgehaͤuft worden, die ſchoͤnſte Geſetzgebung und das gewaltigſte Reich der neuern Zeiten geſchaffen hatte? Napoleon wuͤrde unter uns zu unſerem Gluͤck und zu ſeinem Ruhme mit vielem Erfolg die Macht ſeines Genies haben walten laſſen, womit ihn die Natur begabt hatte. Nachdem er die Alpen gebahnt, den Kontinent durch Kunſtſtraßen, die Meere durch Kanäle in Verbindung geſetzt, un⸗ geheure Haͤfen angelegt, Feſtungswerke und Dempel erbaut, Bildſaͤulen errichtet, und fuͤr Frankreich, das ohnehin ſchon ſo reich und ſo ſchoͤn war, das Zeitalter des Perikles wieder herbeigefuͤhrt hatte, wollte er jezt unſeren Provinzen Heerwege, unſeren Stroͤmen Bruͤcken, unſeren Soldaten Waffen und Kleidung, unſeren Staͤdten Schulen und Werkſtaͤtten, und unſeren Einoͤden Städte geben. Auſ ſeinen Wink liefen Flotten von unſeren Schiffswerften, jene Schaaren abſcheulicher Bettler und gefaͤhrlicher Landſtreicher hoͤrten auf, unſeren Städten ein trau⸗ riges Anſehn zu geben und das flache Land unſicher zu machen, die ganze Bevolkerung Spaniens erhob