Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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waltung haben wollten, als eine Verwaltung durch fremde Krieger.

Alle Perſonen von hoher Geburt und umſicht rechtfertigten unſeren Entſchluß durch muͤndliche und ſchriftliche Erklaͤrungen an uns. Viele freilich ver⸗ ließen hinterher die Fahnen wieder, unter die ſie ſich ſo eben erſt begeben hatten, waͤhrend wir allein treu blieben. Allein die Geſchichte, die gerechter iſt, als das Urtheil der Zeitgenoſſen, wird es einſt ſagen, auf weſſen Seite die Klugheit und die Pflichttreue ſich befand. Dieſe Unbeſonnenen und Ueberlaͤufer haben einzig und allein das Gluͤck auf ihrer Seite gehabt, und darum heißen wir denn Boöͤſewichte, jene dagegen Helden.

Die Welt weiß es gar nicht genug, wie ſehr alle aufgeklaͤrten Koͤpfe unter uns ſich bereits zu dem Wunſche Ludwigs des Vierzehnten hinneigten, der die Pyrenaͤen hinweggewuͤnſcht hatte. Tagtaͤglich hatte ein zum Verfall ſich neigender Despotismus, der uns immer weiter von unſerem Jahrhundert und von dem uͤbrigen Europa zu entfernen ſuchte, in den Gemuͤthern das Beduͤrfniß einer politiſchen Wieder⸗ geburt fuhlbarer gemacht, die nun mit jedem Augen⸗ blick dringender wurde.

Die franzöſiſchen Waffen hatten uns das Haus Bourbon auf den Thron gegeben, dieſelben nahmen jezt ihr altes Geſchenk wieder zuruͤck. Ein Königs⸗ geſchlecht, das durch ſeine innere Zwietracht, durch ſeine eigene Abbankung und durch unſer Ungluͤck vom Throne verdraͤngt worden war, konnte unmoͤglich