ganze Schickſal ſeines Vaterlandes einem Fremden verkaufte. Wie konnte es nach ſolchen Ereigniſſen wohl noch irgend auf der Halbinſel Maͤnner geben, die ſich geweigert haͤtten, die Ruhe, die Ehre und die Unabhaͤngigkeit des Reichs unter den Schutz ei⸗ ner freieren Staatsverfaſſung zu ſtellen!
Die Junta erhielt von beiden Koͤnigen den Be⸗ fehl, die Entſagungsacten oͤffentlich bekannt zu ma⸗ chen, welche mit ihnen alle Prinzen ihres Gebluͤts unterſchrieben haͤtten. Der Brief, den Don Fer⸗ dinand an uns ſchrieb, um uns Gehorſam anzuem⸗ pfehlen, trug das Gepräge einer ſolchen Aufrichtig⸗ keit, daß es faſt ſchien, als haͤtte der Domherr Es⸗ coiquiz, der die wichtigſten Staatsbriefe ſeines ko⸗ niglichen Zoͤglings abzufaſſen pflegte, ſich uͤber die Verbannung des Sohnes durch die Entthronung des Vaters getroͤſtet. Dieſe Anſicht hatten beide Par⸗ theien. Waͤhrend das Volk dieſe Entſagungsacten mit einer Art von Schrecken aufnahm, zogen Don Ferdinands Freunde eine neue Regierung bei weitem der Regierungsfortdauer des Friedensfuͤrſten vor, und die Freunde des alten Hofes zogen wiederum dieſe Revolution dem Triumphe Don Ferdinands vor. Die Inquiſition, der hohe Rath von Kaſtilien, der Rath der Finanzen, der Kriegsrath und die Mu⸗ nicipalitaͤten, welche aufgefordert wurden, einen Wunſch in Hinſicht des Prinzen zu aͤußern, zu deſ⸗ ſen Gunſten Napoleon uͤber die Krone von Spanien verfuͤgen moͤge, ſtimmten alle fuͤr denjenigen unter
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