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edeln Mitbuͤrgern, die ſich dem gemeinen Beſten widmeten, meinen Beitritt verſagen wollte. Alle Gemuther ſtimmten uͤberein, daß nirgends Heil zu ſuchen ſei, als in einer Zuſammenberufung der Cor⸗ tes; allein nur die hoͤchſte Vorſicht, Eintracht und Einheit in den Anſichten und Beſtrebungen konnte fuͤr Spanien dieſe Wohlthat herbeifuͤhren.
Der Wunſch des Koͤnigs ſtimmte ganz mit dem Wunſche ſeiner Unterthanen uͤberein. Er hatte be⸗ reits funfzehn Tage lang ſich gegen den Kaiſer ge⸗ weigert, die Krone niederzulegen; allein am 5. Mai vermochte er nicht laͤnger mehr, ſeinem Vater dieſen Wunſch abzuſchlagen. Da indeß der ungluͤckliche Fuͤrſt in der Macht der Nation, die von ſeinen Vor⸗ gaͤngern gebrochen worden, eine Zuflucht ſuchte, ſo wollte er die Krone nicht anders niederlegen, als in Gegenwart ſeines durch Cortes repra⸗ ſentirten Volkes. Lange Zeit hindurch ſuchte er dieſen ſeinen Wunſch gegen die Wuth Karls des Vierten gelkend zu machen, der ſein Leben zu bedro⸗ hen anfieng; endlich aber gab er doch nach, und der bejahrte Monarch machte nun von den Rechten ber Krone, die ihm ſein Sohn zuruͤckgegeben, keinen andern Gebrauch, als den, daß er ſie ohne Vorbe⸗ halt an Napoleon abtrat. DieUnterhandlung ward von Godoy geleitet. Zu ſeiner voͤlligen Entehrung fehlte dieſem nichts weiter, als daß er jezt in einem Alter von vierzig Jahren ſeine zu lange Staatslauf⸗ bahn damit endigte, daß er, um ſich fuͤr den Haß ſeines Volkes zu rächen, das Schickſal ſeiner Koͤnige, das


