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wurben ſeine Anmaßungen durch einen eigenhaͤndigen Auftrag Karls des Vierten voͤllig beſtaͤtigt, und der hohe Rath von Kaſtilien, die Inquiſition, kurz alle Staatsbehoͤrden machten dem neuen Verweſer des Koͤnigreichs wetteifernd ihre Aufwartung.
Der Großherzog unterließ nicht, mich zu ſeinem Regierungsſekretaͤr zu ernennen. Ich weigerte mich anfangs, einen Poſten zu uͤbernehmen, zu welchem mich die Wahl des Generaliſſimus, theils, um dem Prinzen von Aſturien einen Anhaͤnger zu entziehen, theils wegen meiner gethanen voreiligen Schritte, theils wegen meines Ordenskleides, ungeachtet mei⸗ ner Jugend und Unerfahrenheit beſtimmt hatte. Das Blut Maria's, vielleicht auch das Alonſo's, ſtellte ſich wie eine Scheidewand zwiſchen mich und die Franzoſen. 6n Die Graͤfin ließ es ſich außerordentlich angele⸗ gen ſein, meinen gefaßten Entſchluß umzuſtimmen. Sie erhob ſich aus der Niedergeſchlagenheit, wor⸗ ein ich ſie gewoͤhnlich verſenkt ſah, um gegen meine Bedenklichkeiten alle Macht ihrer Beredſam⸗ keit und ihrer Reize aufzubieten. Sie erſchuͤt⸗ terte mich beſonders dadurch, daß ſie mich daran erinnerte, Jvachim habe ja meine Mutter den furcht⸗ baren Kerkern des Inquiſitionsgerichts entriſſen; und voll Freude daruͤber, daß meine Dankbarkeit ihre Bemuͤhungen erleichterte, ſagte ſie mir nun, daß mein Bruder am 2. Mai nicht umgekommen ſei. Einer ſeiner Pagen, der ſo eben von Ocagna eintraf, erzaͤhlte, Don Alonſo ſei wieder da eingetroffen, ſei


