Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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Stunden der Nacht verlaſſen haͤtten. Der Kapellan war in aller Eile abgereiſt, um dem Markis die erſte Nachricht von dem traurigen Schickſal ſeiner Ge⸗ mahlin zu uͤberbringen, und dem Greiſe einigen Troſt zuzuſprechen. Mehr konnte ich nicht erfahren; die Regierungs⸗Junta wußte nicht einmal die Zahl der gefallenen Opfer anzugeben.

In den Straßen ſah man den Schmerz auf allen Geſichtern ausgepraͤgt, aber es war ein finſtrer und drohender Schmerz. Es war leicht abzuſehen, daß die Maͤnner, denen die beiden Koͤnige die Aufrecht⸗ haltung des Gehorſams und der oͤffentlichen Ruhe anvertraut hatten, eine ſehr ſchwierige Aufgabe zu loͤſen uͤbernahmen, indem ſie die Monarchie den Ge⸗ fahren einer gewaltthaͤtigen Zwiſchenkunft des Volks und den Leiden eines Krieges zu entziehen ſuchten.

Der junge Infant Don Francisco reiſte ab; der Infant Don Antonio entſchloß ſich, ſeinen Neffen zu folgen. Beſtuͤrzt uͤber die großen Begebenheiten, welche den Abend ſeines Lebens beunruhigten, durch das anmaßende Benehmen Jvachims mehr als ein⸗ mal beleidigt, und von dem Schickſal, das ſeiner Familie vorbehalten war, unterrichtet, wollte dieſer Prinz, ungeachtet aller Bitten der Junta, ſich zu denen, in deren Kreiſe er geboren worden, hinver⸗ fuͤgen, um mit ihnen zu ſterben. Von nun an be⸗ nahm ſich der franzoͤſiſche Oberbefehlshaber ganz ſo, als ob er der Nachfolger des hohen Greiſes waͤre, und nahm den Einſpruͤchen der Regentſchaft zum Trotz einen Platz in ihrer Mitte ein. Bald darauf