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Mehrere Granben naͤherten ſich uns, unb aͤuſ⸗ ſerten dieſelben Bekuͤmmerniſſe. Generale, denen der Ruhm des ſpaniſchen Namens ſo theuer war, als ihr eigener Ruhm, die nachmals ſich an die Spitze aufgewiegelter Schaaren geſtellt haben, dach⸗ ten voll Unwillen daran, daß eine Handvoll Moͤnche und Frauen unſere Hauptſtadt den Verheerungen ei⸗ nes feindlichen Sturmangriffs, die Prinzen vom Ge⸗ bluͤt unſerer Koͤnige den traurigſten Wiedervergel⸗ tungsmaßregeln, die ganze Halbinſel einer demuͤthi⸗ genden Eroberung ausgeſetzt hatte; Staatsbeamte von vieljaͤhriger Erfahrung bedauerten dieſes ſtuͤr⸗ miſche Aufbrauſen der Menge, als eine Quelle des mannigfaltigſten Ungluͤcks. So viele oͤffentlich er⸗ hobene Stimmen haͤtten allein ſchon mein Gewiſſen beruhigen koͤnnen, wenn auch nicht die Macht der Franzoſen und unſere Schwaͤche hinlaͤnglich den von mir gefaßten Entſchluß gerechtfertigt haͤtte.
Ich trug alſo kein Bedenken, unter den Augen des franzoͤſiſchen Oberfeldherrn eine Proclamation zu entwerfen, die er an die Bewohner von Madrid er⸗ ließ. Die Begeiſterung und das Feuer meiner Ideen gaben meinem Stile mehr Energie, als ich von Na⸗
tur beſaß. Meine Arbeit entzuͤckte den Großherzog.
Seine Dankſagungen lenkten bereits die Blicke ſeines Hofes auf mich, als eine Frau, die ſo eben in den Saal getreten, umgeben von einem Kreiſe franzoͤſi⸗ ſcher Offiziere, ſich mir naͤherte, meine Hand an ihre Lippen druͤckte, und mir durch ihre Lobſpruͤche be⸗ wies, daß dieſe Huldigung nicht ſowohl meinem


