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Beiſpiel aufzuſtellen. Die Freunbſchaft, die er fur meinen Bruder und fuͤr die Markiſin hegte, machte mich ſo dreiſt, daß ich mich ihm naͤherte. Ich nannte mich ihm; ſeine Miene beim Empfang war eben ſo wohlwollend als traurig.»Ihr habt,“ ſagte er zu mir, jezt eben dem Staate durch eure Bemuͤhungen fuͤr Wiederherſtellung der Ruhe einen großen Dienſt erwieſen. Noch nie hatte eine Regie⸗ rung ſo ſehr die groͤßte Behutſamkeit noͤthig, als unſere ungluͤckliche Regentſchaft. Durch unſere in⸗ nere Neigung, ſo wie durch unſere Pflicht gehoͤren wir Don Ferdinand an. Dagegen behauptet nun Karl der Vierte, das Ruder des Staats wieder uͤber⸗ nommen zu haben, und befiehlt dem Infanten Don Antonio, ſeinen jungen Sohn und die Koͤnigin von Etrurien nach Bayonne abreiſen zu laſſen. Wir hatten es auf uns genommen, auf die ſtolzen Anfor⸗ derungen des Großherzogs eine abſchlaͤgige Antwort ergehen zu laſſen; indeß in der verfloſſenen Nacht traf ein Schreiben von Don Ferdinand bei uns ein. Seine Majeſtaͤt ermahnt uns darin zur Geduld und zur Unterwuͤrfigkeit. Er hat großherziger Weiſe ſich geweigert, ſeine Abdankung zu unterſchreiben; dar⸗ uͤber iſt der Kaiſer erbittert, ſeine Rache iſt furchtbar, und wir muͤſſen fuͤr unſer koͤnigliches Oberhaupt zit⸗ tern. Moͤchten nur die regelloſen Bewegungen einer Volksmaſſe, die vom ketzeriſchen England beſoldet wird, nicht fuͤr immer den Erfolg der Unterhandlun⸗ gen gefaͤhrdet haben, wovon allein das Schickſal un⸗ ſerer Monarchie abhaͤngt!“


