Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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hatte die Heere der Republik in einem Zuſtande über⸗ nommen, worin ſie an keinen Gott glaubten; er er⸗ ſchien, und ſie wurden Fataliſten*); indeß ſtellte er ihnen das Schickſal nicht ſowohl als den Herrn, ſondern als den Diener ihrer eigenen Macht dar, und zeigte ihnen, daß es in ſeinem Genie und in ih⸗ ren Bajonetten ſeinen Sitz habe.

Dieſe Religion des Siegs hatte fuͤr die Phantaſie jugendlicher Koͤpfe etwas verfuͤhreriſches; die mei⸗ nige ward davon ganz bezaubert. Es lag in der Po⸗ litik des Kaiſers, einen neuen geſellſchaftlichen Zu⸗ ſtand zu gruͤnden, und das reifere Alter, wie das Greiſenalter, durch hoffnungstrunkene Generationen zu regieren. Dieſe Politik ſtͤtzte ſich auf den Ruhm, auf dieſe maͤchtige Axe, deren Hauptſtutzpunkt in al⸗ len edleren Leidenſchaften der menſchlichen Natur ruht, und die raſche Schwungkraft, die aus einer ſolchen Triebfeder entſprang, war nur zu ſehr mei⸗ nen Ideen und Wuͤnſchen angemeſſen. Ich hoffte, ſie dereinſt auf mein Vaterland angewendet zu ſehen, und da ich nicht zweifelte, daß der Kaiſer nach ſeinen erſten Anwandlungen von Unſchluͤſſigkeit, das Werk des Aufruhrs zu beſtatigen, doch endlich den jungen Koͤnig anerkennen wuͤrde, wie ihn ja bereits auch die andern Maͤchte Europa's ohne Bedenken anerkannt hatten, und daß Don Ferdinand ſehr bald den Eifer belohnen wuͤrde, den unter andern auch ich fur ſeine Sache an den Tag gelegt hatte, ſo wußte ich es

* Anhänger der Lehre von einem unvermeidtichen Schickſale. 2 k